Serbien

Serbien

Ein einzigartiges Austauscherlebnis im Südosten Europas.

Serbien in nur ein paar Worten: Klein, aber lebhaft, hübsch, freundlich und warm! Hier bekommst du die Chance, eine/r von den wenigen AustauschschülerInnen zu werden, die ihren Austausch in Serbien verbracht haben und danach immer wiederkommen, weil sie nicht genug davon bekommen! Serbien ist ein Land in Südost-Europa. Es ist ein Land, das wirklich den Westen und Osten miteinander verbunden hat zu einem Ort, wo Traditionen und Kulturen verschmelzen und zusammen leben. Auf diese Weise kannst du in Serbien den Mix verschiedener Kulturen erleben und am Ende deines Austauschjahres einen grossen Reichtum einzigartiger Erfahrungen mit nach Hause nehmen. Und weil Serbien noch ziemlich unentdeckt ist, was Austausch betrifft, hast du hier die Chance, wirklich einer der Ersten in der Schweiz zu sein, die ein Jahr in Serbien verbracht und eine einzigartige und unvergessliche Erfahrung gemacht haben.

Und damit nicht genug, denn du bekommst hier die Möglichkeit, die serbische Sprache und das kyrillische Alphabet zu lernen. Mit Serbisch kannst du nicht nur in 5 weiteren Ländern mit den Menschen kommunizieren, du wirst auch mehr oder weniger verstehen, worüber Leute aus anderen slawischen Ländern sich unterhalten. Ausserdem wahren noch viele Familien im Land eine Tradition aus der Vergangenheit, so dass du die Chance haben wirst, traditionelle Feierlichkeiten mit eigenen Augen mitzuerleben, z.B. Slava (siehe Top 5), und wie Weihnachten und Ostern gefeiert wird. Du wirst sehen, dass es ganz anders ist, als man es in Westeuropa feiert!

Die Programme in der Übersicht

Altersvoraussetzung
Geburtsdatum zwischen dem 1. August 2000 und dem 1. August 2003.

Wie sieht serbisches Familienleben aus?
Eine typische Familie in Belgrad oder in anderen grösseren Städten Serbiens unterscheidet sich nicht viel von Familien in Westeuropa. Familien in kleineren Städten und Dörfern hingegen sind häufig grösser und traditioneller. Du wirst dort häufiger mehrere Generationen antreffen, die unter einem Dach leben.
Aber natürlich gibt es schon ein paar Unterschiede zu westlichen Familien. Die Mitglieder einer serbischen Familie sind sehr eng miteinander verbunden. Und so werden die jungen auch weniger zur Unabhängigkeit gedrängt, damit sie in einem gewissen Alter “das Nest” verlassen. Serbische Eltern sind immer sehr besorgt um ihre Kinder, besonders in den grösseren Städten. Ein Austauschschüler hat mal gesagt: „Ich musste meinen Gasteltern immer sagen, wohin und mit wem ich in den Ausgang gehe. Es braucht ein bisschen Zeit, um sich daran zu gewöhnen, aber in Serbien ist das nun mal normal.“

Wie sieht der Schulalltag in Serbien aus?
Die Grundausbildung geht in Serbien 8 Jahre. Die Oberstufe geht noch mal 4 Jahre. Ein Schuljahr beginnt normalerweise am 1. September und endet Mitte Juni. Während des Schuljahres haben Schüler/innen fünf mal Ferien von etwa 2 bis 15 Tagen. Ein Schultag dauert etwa 5 bis 6 Stunden, abhängig von der Anzahl der Unterrichtsstunden. Was noch speziell ist: Es gibt eine Art Schichtsystem an den Schulen. Das heisst, die Schüler/innen gehen eine Woche lang immer morgens um 8 zur Schule und in der Woche darauf erst am Nachmittag ab 14 Uhr. Nach dem Unterricht verbringen die meisten Jugendlichen ihre Zeit mit Freunden, gehen in Cafés, ins Kino oder halten sich draussen auf.

Die Top 5, die man in Serbien entdecken oder probieren muss:
Slava: Das ultimative Fest für den heiligen Patron einer jeden Familie in Serbien. Verschiedene Familien haben unterschiedliche Heilige, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. Diese Tradition ist ein Herzstück des Familienlebens. Die Festlichkeiten gehen drei Tage und beinhalten sowohl Party und Tanzen als auch religiöse Zeremonien. Obwohl Slava ein religiöses Familienfest ist, geht es dabei auch ums Essen und Feiern mit Freunden und Verwandten.
Ostern: Das serbische Osterfest wird sehr traditionell und religiös gefeiert und geht drei Tage. An Karfreitag werden Ostereier gekocht, gefärbt und verziert. Während der drei Tage machen bei der Tradition „Eiertütsche“ mit: zwei Eier werden an ihren Enden aneinander gestossen. Wessen Ei zuerst kaputt geht, hat verloren.
Sarma: Das sind meist mit Hackfleisch gefüllte Weintrauben-, Kohl- oder Mangoldblätter. Eins der leckersten Gerichte in Serbien!
Djavolja Varos („Teufelsstadt“): Diese Natursehenswürdigkeit in Südserbien ist bekannt als eine der 77 Kandidaten für die Weltwunder der Natur. Die “Teufelsstadt” besteht aus 202 Figuren aus Erde, je zwei Meter hoch, und alle mit einem Hut auf dem Kopf. Es gibt viele Volkserzählungen und Legenden über ihre Entstehung.
Natürlich Belgrad:

Musst du erlebt haben! Nicht nur, weil es die grösste und verrückteste Stadt des Landes ist, sondern weil dort all die wundervollen YFU Freiwilligen zu finden sind, die sich jetzt schon darauf freuen, dich kennen zu lernen!

Spezialprogramm
In Serbien bieten wir dir zudem das Spezialprogramm Sport mit dem Schwerpunkt Tennis an.

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