Estland

Das Geheimnis um Kohuke, lustige Familienwochenenden und liebe Gast-Grosseltern

Das Tolle an einem Austauschjahr in Estland ist, dass man nicht wirklich weiss, was in diesem Jahr passieren wird und was auf dich zu kommt. Wenn du „Estland“ googelst, findest du nur wenige Informationen, und es ist so interessant, in ein Land zu reisen, über das man sehr wenig weiss. Denn dann gibt es so viele Sachen, die neu für dich sind! Estland ist so ganz anders als andere Länder. Jeder kennt jeden, und am Anfang sind die Leute erst mal eher kühl, aber wenn du sie kennen lernst, werden sie so warm und herzlich! Das Essen ist... anders, und das Meer und die Strände sind wunderschön.

Warum sollte ich UNBEDINGT meinen Austauschaufenthalt in Estland machen - und nirgendwo sonst? Weil du hier ein absolut einzigartiges Jahr erleben wirst, einfach weil es etwas ganz Anderes ist. Es ist so cool, wenn du zu Freund*innen sagst, dass du für ein Jahr nach Estland gehst, denn dann denken sie, dass du verrückt bist. Wer geht denn schon für ein Jahr nach Estland? Und allein wegen Kohuke solltest du ein Austauschjahr in Estland machen. - Wetten, du weisst nicht, was Kohuke ist?!

Die Programme in der Übersicht

Familienleben in estland
In den meisten estnischen Familien arbeiten beide Elternteile. Die meisten Kinder sind sehr engagiert in der Schule und haben viele Hobbies. Doch an den Wochenenden unternehmen die Familien viele Dinge zusammen: Da gehen sie z.B. Verwandte besuchen, oder auf’s Land in ihr Ferienhäuschen, gehen in die Sauna oder im Wald spazieren, oder sie machen irgendeinen lustigen Sport, wie etwa Orientierungslauf.

Schulalltag in Estland
Das Schulleben in Estland ist schön. Alle sind sehr sozial und freundlich, sogar die Lehrpersonen. Alle bemühen sich darum, dir den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen. Ausserdem sind alle sehr interessiert an dir als Austauschschülerin oder Austauschschüler und versuchen dir estnisch beizubringen.
Ein Schultag ist relativ lang, so dass man in der Schule zu Mittag isst (was hier sehr fein ist). Man kann ausserdem viele Fächer selbstständig wählen.

Spezialprogramme
In Estland bieten wir dir Spezialprogramme mit verschiedenen Schwerpunkten an. Weitere Informationen findest du hier.

10 Dinge, DIE MAN IN ESTLAND unbedingt ENTDECKen ODER PROBIERen sollte:

  1. Kohuke probieren: Du wirst es lieben.
  2. Traditionell tanzen gehen. Es macht so viel Spass auf den Sound von Dudelsack und Ziehharmonika zu tanzen.
  3. Alle verschiedenen Arten von Brei probieren, die du wahrscheinlich jeden Morgen zum Frühstück bekommst.
  4. Zeit mit deinen Gast-Grosseltern verbringen. Mit Sicherheit sind diese absolut liebenswert und backen feine Kuchen und unterhalten sich mit dir auf Estnisch...!
  5. Gegen Ende des Sommers in den Wald gehen und Blaubeeren pflücken. Wetten, wenn du daheim ankommst, sind keine mehr übrig? Und im Herbst wieder in den Wald gehen, dann aber um Pilze zu sammeln.
  6. Sich am ersten Schultag auf Estnisch vorstellen können. Jeder wird dich dafür lieben und fasziniert sein.
  7. In das „Kohvik EAT“ in Tallinn (Altstadt) gehen. Es ist sowas wie ein Treffpunkt für Jugendliche und Austauschschüler*innen. Und das Essen ist dort ziemlich preiswert.
  8. Dich verlaufen und nach Zufallsprinzip irgendeine alte Dame oder einen gutaussehenden jungen Mann (von Beidem hat es sehr viel in Estland) nach dem Weg fragen und einfach versuchen zu verstehen, was sie sagen. Das Gefühl, wenn du wirklich etwas verstehst, oder wenn man dich für einen Esten oder eine Estin hält, ist einfach unbeschreiblich!
  9. Mit der Fähre nach Finland fahren. Die Fährfahrten sind das Beste!
  10. Meerwasser probieren.

Weitere Informationen über Estland findest du hier. 

YFU WERTE, TRANSPARENZ UND PREISPOLITIK

YFU ist eine Austauschorganisation. So wichtig es ist, jedem die Möglichkeit zu geben die Welt zu entdecken, so bereichernd ist es auch, eine*n Schüler*in bei sich aufzunehmen. Ohne Reziprozität wäre ein Austausch nicht möglich.

Die angegebenen Preise beinhalten die Aufnahme einer*s Austauschschüler*in während des Auslandsaufenthaltes. Falls eine Familie nicht in der Lage ist, eine*n Schüler*in aufzunehmen, kann sie einen Platz bei einer anderen Familie oder Person anbieten. Sollte auch dies nicht möglich sein, wird ein zusätzlicher Beitrag von CHF 1'200.- (Jahresaufenthalt) bzw. CHF 600.- (Semesteraufenthalt) an den YFU-Hosting-Fonds verlangt. Der Zweck dieses Fonds ist es, die Suche, die Begleitung und die Unterstützung von Gastfamilien zu erleichtern.