Uruguay

High School oder „Colegio“?

Uruguay ist aus verschiedenen Gründen ein ganz besonderes Gastland! Wenn du dort ankommst und erst mal die wundervollen Landschaften ausserhalb der Stadt siehst, weisst du schon, dass du die richtige Entscheidung getroffen hast. Schon nach einigen Wochen fühlt man sich zuhause. Die Leute vor Ort empfangen dich mit offenen Armen und sorgen dafür, dass du dich wohl fühlst. Deine Gastfamilie nimmt dich auf, als seist du schon seit immer ein Mitglied der Familie. Die Jugendlichen in deiner Nachbarschaft begrüssen dich mit einem grossen Lächeln und stellen dir sofort weitere junge Leute in der Stadt vor. Die Bevölkerung von Uruguay ist nicht sehr gross, also sind auch häufig die Städte eher klein, so dass jeder jeden kennt – was super ist, um schnell Freunde kennenzulernen!

Das Programm in der Übersicht

Uruguay ist ein Land, wo alle jeden akzeptieren, ohne Ausnahme. Man verurteilt dich nicht, wenn du anders bist, im Gegenteil, man nimmt dich herzlich auf. Das Alltagsleben ist entspannt, einfach und vor allem lustig. In Uruguay langweilt man sich nie, es gibt immer etwas, das man machen kann!

Familienleben in uruguay
In einer uruguayischen Gastfamilie zu leben ist sehr anders als das Familienleben in der Schweiz. Die wichtigsten Unterschiede sind wohl die Traditionen, z.B. Weihnachten. In der Schweiz feiert man Weihnachten im Kreise der Familie, und es handelt sich eher um ein Fest, das man in Stille feiert. In Urugay feierst du erst mit der Familie, den Cousins und Cousinen und so weiter... Und dann gehst du mit deinen Freunden in den Ausgang! Auch die Sonntage unterscheiden sich von Sonntagen in der Schweiz: Man isst asado (uruguayisches Grillieren), und man steht erst wieder gegen 16 oder 17 Uhr vom Tisch auf...!

Schulalltag in Uruguay
Austauschschüler*innen, der nach Uruguay kommen, besuchen ein akademisches öffentliches oder privates Gymnasium (Liceo) oder eine technische Schule (UTU). 

Die Schule in Uruguay ist ganz anders als in der Schweiz. Das fängt schon bei der Beziehung zwischen Schüler*innen und Lehrpersonen an. In Uruguay sind Lehrerpersonen eher wie Kolleg*innen, mit denen man sich unterhält und erzählt, was man am Wochenende gemacht hat. Die Unterrichtszeiten sind auch kürzer, häufig von 7 oder 8 Uhr morgens bis 12 oder 13 Uhr am Mittag, also immer nur halbe Tage die ganze Woche lang. 

5 Dinge, die man In Uruguay unbedingt erleben oder probieren sollte

  1. Zuallererst – Mate: ein traditionell uruguayischer Tee, den man zu allen Tages- und Nachtzeiten trinkt. Er hat einen sehr starken und speziellen Geschmack, aber das ist etwas, was man unbedingt probiert haben muss!
  2. Geburtstage von 15-Jährigen: Wenn in Uruguay ein Mädchen 15 Jahre alt wird, macht man ein sehr grosses Fest mit allen Cousins, Cousinen, Tanten, Onkeln usw. Das ist ein Fest, das man wirklich unbedingt miterlebt haben muss, wenn man ein Jahr in Uruguay verbringt.
  3. Der Ausgang mit Freunden: Auch das ist ziemlich anders als in der Schweiz! Eine Party beginnt tatsächlich erst um Mitternacht oder um ein Uhr morgens. Andere Variante: Alle Freunde treffen sich zusammen bei einem Kollegen, und gegen 2 oder 3 Uhr geht man erst langsam in die Disco. Im Grunde ist das schon ein bisschen wie in der Schweiz, nur um ein paar Stunden nach hinten verschoben.
  4. Das asado – das traditionelle grillierte Fleisch. In Uruguay: Das ist auch etwas, was man unbedingt probieren muss, ob es im Kreise der Familie ist oder mit Kolleg*innen. Es sind nicht nur die extrem feinen Steaks, sondern einfach auch das ganze Drumherum.
  5. Alle typischen Sehenswürdigkeiten von Uruguay: Von „Las Termas“ in Salto, über die wunderschönen Strände von Maldonado und la Paloma bis hin zur Altstadt von Colonia. Das sind spektakuläre Orte, die man unbedingt mal besuchen sollte

YFU WERTE, TRANSPARENZ UND PREISPOLITIK

YFU ist eine Austauschorganisation. So wichtig es ist, jedem die Möglichkeit zu geben die Welt zu entdecken, so bereichernd ist es auch, eine*n Schüler*in bei sich aufzunehmen. Ohne Reziprozität wäre ein Austausch nicht möglich.

Die angegebenen Preise beinhalten die Aufnahme einer*s Austauschschüler*in während des Auslandsaufenthaltes. Falls eine Familie nicht in der Lage ist, eine*n Schüler*in aufzunehmen, kann sie einen Platz bei einer anderen Familie oder Person anbieten. Sollte auch dies nicht möglich sein, wird ein zusätzlicher Beitrag von CHF 1'200.- (Jahresaufenthalt) bzw. CHF 600.- (Semesteraufenthalt) an den YFU-Hosting-Fonds verlangt. Der Zweck dieses Fonds ist es, die Suche, die Begleitung und die Unterstützung von Gastfamilien zu erleichtern.