Thailand

Ein ganz besonderes Austauschjahr im Land des Lächelns

Bunte Tempel, riesige Buddha-Statuen, Garküchen mit lauter Köstlichkeiten an jeder Ecke und noch vieles mehr: Thailand wartet darauf, von dir entdeckt zu werden! Ein wichtiger kultureller Aspekt ist die Religion. Da 95 % der Thais dem Buddhismus angehören, ist meist ein Grossteil des Familienlebens und des Schulalltags davon geprägt. Während deines Austauschjahres hast du die einmalige Chance, einen Einblick in diese Glaubensrichtung zu bekommen. Und überall im Land findet man buddhistische Gedenkstätten und Einrichtungen, die meistens wunderschön sind.

Thailand liegt in Südostasien und grenzt an Myanmar, Laos, Kambodscha, Malaysia, den Golf von Thailand und das Andamanische Meer. Bangkok ist nicht nur die Hauptstadt sondern auch mit Abstand die grösste Stadt des Landes. Im Norden ist es sehr bergig, wohingegen die Mitte des Landes intensiv zur Landwirtschaft genutzt wird. Besonders der Südosten ist auf Grund vieler Sandstrände und vorgelagerter Inseln ein beliebtes touristisches Ziel. Auf der langgestreckten Halbinsel im Süden wechseln sich Strände, Berge und Regenwälder Richtung Malaysia ab. Das Klima in Thailand ist tropisch. Das heisst die durchschnittlichen Temperaturen von 18 °C im Norden und 28 °C im Süden des Landes schwanken während der Jahreszeiten nur sehr gering.

Das Programm in der Übersicht

Familienleben in Thailand
In vielen thailändischen Familien sind beide Elternteile berufstätig. Du verbringst den grössten Teil des Tages jedoch sowieso mit vielen anderen Gleichaltrigen in der Schule und hast dort verschiedene Möglichkeiten, neue Kontakte zu knüpfen. Grundsätzlich unterscheiden sich Thailand und die Schweiz besonders, wenn es um die Kindererziehung geht. Thailändische Kinder sind meistens nicht so unabhängig, wie wir es aus der Schweiz gewohnt sind. Sie bekommen von den Eltern strikte Vorgaben, wann sie was auf welche Art und Weise zu erledigen haben. Sollten dir deine Gasteltern also einmal nicht so viel Freiraum einräumen, liegt das daran, dass sie dich wie ihr eigenes Kind behandeln, sich um dich sorgen und nur dein Bestes wollen.

Schulalltag in Thailand
Das Schuljahr beginnt meist Mitte Mai und endet etwa im März, nur unterbrochen von den Halbjahresferien im September. Von Montag bis Freitag von 7.30 Uhr bis ca. 16.30 Uhr haben die Schüler*innen normalerweise 7-8 Stunden à 50 Minuten Unterricht. Aufgrund der neuen Sprache bist du nicht verpflichtet, akademische Fächer zu belegen. Viele Austauschschüler*innen wählen deshalb Fächer mit einem kulturellen Hintergrund wie Tanzen, Schwertkampf, Boxen, Musik, Kochen, Kunst, Sprachen, Geschichte, Religion oder Meditation.
In deiner Schulklasse werden wahrscheinlich 40-50 Schüler*innen sein. Durchschnittlich besuchen 2'500 Schüler*innen die gleiche, meist grössere Schule. Jeden Morgen wird gemeinsam die Nationalhymne gesungen, während die thailändische Flagge gehisst wird. Traditionell trägt man eine Schuluniform und frisiert seine Haare nach bestimmten Vorgaben. Schmuck zu tragen, verstösst gegen die Schulregeln, die in ganz Thailand einheitlich sind.
Da die meisten thailändischen Eltern sehr grossen Wert auf die gute Ausbildung ihrer Kinder legen, belegen viele Schüler*innen bis spät abends Extra-Kurse, entweder in der Schule oder ausserhalb.

YFU WERTE, TRANSPARENZ UND PREISPOLITIK

YFU ist eine Austauschorganisation. So wichtig es ist, jedem die Möglichkeit zu geben die Welt zu entdecken, so bereichernd ist es auch, eine*n Schüler*in bei sich aufzunehmen. Ohne Reziprozität wäre ein Austausch nicht möglich.

Die angegebenen Preise beinhalten die Aufnahme einer*s Austauschschüler*in während des Auslandsaufenthaltes. Falls eine Familie nicht in der Lage ist, eine*n Schüler*in aufzunehmen, kann sie einen Platz bei einer anderen Familie oder Person anbieten. Sollte auch dies nicht möglich sein, wird ein zusätzlicher Beitrag von CHF 1'200.- (Jahresaufenthalt) bzw. CHF 600.- (Semesteraufenthalt) an den YFU-Hosting-Fonds verlangt. Der Zweck dieses Fonds ist es, die Suche, die Begleitung und die Unterstützung von Gastfamilien zu erleichtern.